Wednesday, 29. Mar. 2017
 


Laufen wenn die Nase Läuft?  

Winterzeit – Erkältungszeit! So sehr man auch am Trainingsplan festhalten will, ein paar unumstößliche Regeln sind unbedingt einzuhalten: Gegen leichtes Lauftraining bei einem einfachen Schnupfen ist nichts einzuwenden. Im Gegenteil, häufig wirkt dies sogar befreiend bei verstopfter Nase. Allerdings sollte die Außentemperatur moderat, auch die Kleidung den Umständen angepasst sein. Nach dem Sport muss diese sofort  gewechselt werden, es empfiehlt sich überdies eine heiße Dusche.
Gehen Hals- und Gliederschmerzen mit der Tropfnase einher, ist schon Vorsicht geboten. Sie sind häufig Anzeichen für eine schwerwiegendere Infektion. Äußerste Alarmzeichen sind erhöhte Temperatur und Fieber. Liegen diese vor, ist eine sofortige Trainingspause zwingend, da aus fiebrigen grippalen Infekten eine Herzmuskelentzündung mit drohender irreversibler Schädigung des Herzmuskels resultieren kann. Lassen Sie dem Körper ausreichend Zeit, sich zu vollständig zu erholen. An dieser Stelle ist kein falscher Ehrgeiz angebracht, Sie schaden sich mit übereiltem Aktionismus nur.
Anhaltspunkte für eine Auszeit sind Müdigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen oder Antriebslosigkeit. Objektive Rückmeldung über den Gesundheitszustand kann der Pulsmesser geben: Macht ein Infekt dem Immunsystem ihres Körpers wirklich zu schaffen, steigt der Puls bei sportlicher Betätigung – auch schon bei leichter – unnatürlich hoch an und erholt sich auch nicht wie gewohnt.
Durch ausgewogene, vitaminreiche Ernährung, regelmäßiges Trinken und ausreichend Schlaf kann man den Köper gegenüber Virenattacken wappnen.
Kommen Sie gesund durch die kalte Jahreszeit!
Selbsthilfe mit Quark!  

Überbeanspruchung  und Überlastung sind häufig auftretende Leiden des Läufers. Vor allem Neueinsteiger, die motiviert ihr Trainingsprogramm einhalten wollen, werden beispielsweise von Knochenhautentzündung und Achillessehnenproblemen geplagt, da der Bewegungsapparat sich noch nicht ausreichend an die Belastung gewöhnt hat. Doch auch der "Könner" ist nicht  gefeit davor.

Was tun, wenn es uns erwischt? Hier kann ein altes Hausmittel erste Linderung bringen: der Quarkwickel. Es bedarf nur einem Becher Magerquark, einem Wattepolster und einer Plastiktüte. Das Polster wird mit Quark bestrichen – ggf. kann man den Quark auch direkt auf der Haut verteilen – und auf die betroffene Stelle gelegt. Die Tüte dient dazu, das Ganze abzudecken, sie schützt das Umfeld vor Verschmutzung und isoliert gleichzeitig. Den Wickel fixiert man am besten mit Tape. Aber Vorsicht, es darf kein Druck entstehen!
Die Wirkzeit soll etwa drei Stunden betragen. So können die im Quark enthaltenen Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine in die Haut einziehen. Gleichzeitig wird die angeschlagene Stelle gekühlt, was zur Schmerzminderung und Entzündungshemmung beiträgt. Übrigens kann man diese "Therapie" auch bei Blutergüssen anwenden.
Bei länger anhaltenden Beschwerden sollte aber auf jeden Fall ein Arzt zu Rate gezogen werden!
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